Oberbürgermeister-Kandidat Kangarani wirbt für Neukonzeption des Bebauungsplans Dragoneranger

„Mit mir als Oberbürgermeister wird es eine solche Naturzerstörung, wie sie von der derzeitigen SPD-Verwaltungsspitze im Rathaus vorangetrieben wird, nicht geben“, erklärt der von der CDU Göttingen vorgeschlagene Oberbürgermeister-Kandidat Ehsan Kangarani. Trotz zahlreicher geäußerter Bedenken während der Aufstellung des Flächennutzungsplans ist die Entwicklung eines überdimensionierten Industrie- und Gewerbegebietes weiter vorangetrieben worden.

Es müsse im Vordergrund stehen, dass ein ökologisch nachhaltiger Flächennutzungsplan mit größtmöglicher Schonung der Bodenressourcen geschaffen wird. „Vielleicht sollte man überlegen, ob nicht eine interkommunale Zukunftsplanung auch über die Stadtgrenzen von Göttingen hinaus eine nachhaltigere Alternative ist“, so Kangarani. Als mögliche Handlungsoption zeigt Kangarani etwa die Gründung eines Zweckverbandes mit dem Flecken Bovenden auf.

„Jedenfalls müssen wir nun einige Dinge schnellstmöglich anfassen: Die Aufstellung des Bebauungsplanes Dragoneranger ist in der jetzigen Form umgehend zu überdenken. Der einberufene Runde Tisch und eine weitere Planungsrunde erscheinen mehr als sinnvoll. Mit den im Rat vertretenen Fraktionen, der Verwaltung, Mitgliedern der Bürgerinitiative sowie möglichen und zukünftigen Investoren sind Nutzungsarten, Flächenverbrauch, Emissionen und Zeitkorridore sowie mögliche Standortalternativen des Geländes abzuklären“, so Kangarani.

Die geplante Umsiedlung des Betonwerkes sei zur Sicherung von Arbeitsplätzen und für die Expansion eines der größten Göttinger Arbeitgebers, der Sartorius AG, im südlichen Bereich des Dragonerangers zu ermöglichen. So würde die Entfernung zur Wohnbebauung rund einen Kilometer betragen und die Emissionsbelastung minimiert. „Besonders wichtig ist mir die nachhaltige Qualität dieses Gebietes. Anstelle von großflächigen Logistikzentren, die aufgrund ihrer Automatisierung nur wenige Arbeitsplätze bieten und mit erheblichen Lärm-, Licht- und Staubimmissionen verbunden sind, ist ein Konzept für die Ansiedlung und Unterstützung von jungen, innovativen Unternehmen, Existenzgründern und Ausgründungen der Universität in gewerblichem, produzierenden Bereich und dem Dienstleistungssektor zu erarbeiten. Nur so kann der Dragoneranger aus meiner Sicht eine Zukunft haben“, erklärt Kangarani weiter. In jedem Fall müsse eine attraktive Naherholung der umliegenden Bevölkerung in dem Gebiet weiter möglich bleiben. In diesem Zusammenhang müsse die Verwaltung auch neue Zuwege schaffen. Die bisherigen Wege zu dem betreffenden Naherholungsgebiet über die Reinhard-Rube-Straße oder die Brücke an der Friedrich-Ebert-Straße böten für Fußgänger und Fahrradfahrer keine ausreichende Sicherheit.

Schließlich hebt Kangarani hervor: „Was Göttingen in Zukunft braucht, sind nicht mehr betonierte Flächen, sondern eine innovative und moderne Wirtschaftsförderung mit Ansiedlungsmöglichkeiten für Start-Ups und zukunftsorientierte High-Tech Unternehmen“.

Für Rückfragen: Thomas Deppe 0176-21897690

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